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Der Wille der Narren

Ich werde deine Seele heiligen. Ich bin der Schlüssel zu deiner Erlösung. Sünde plagt deinen Geist, und nur ich kann ihn reinigen. Du bist ungläubig und vertraust nicht; deshalb bist du sündig.“

Gott flüstert durch den Wind und versucht, mit dir in Kontakt zu treten. Doch du empfindest seine Stimme nur als lästig. „Du fürchtest mich nicht, den Herrn, DEINEN VATER; darum kannst du meine Geheimnisse nicht hören.“ Du fliehst vor seinem Gesetz tief in den Wald, nur mit Sackleinen bekleidet. Du versuchst, eine Nacht ohne Schutz zu überleben. In deinen Augen bist du gerecht. Du versuchst, den Wind mit deinem eigenen Willen zu ergreifen. Du bist ein Narr. Trotz der schweren Hand und des lauten Atems Gottes gehst du weiter durch den Wald und entfachst das Feuer.

„Mein Feuer! Wo kommt nur dieser verdammte Wind her?“ Du hast die Erde verflucht. Du bist bestürzt über die Dunkelheit, die dich verschlingt. Je lauter du schreist, desto wütender werden die Winde. Der Herr schreit, damit du ihn hörst, doch du stellst dich taub.

Die Bäume zerren aneinander und versuchen, vor deiner Gegenwart und deinen tief verwurzelten Indiskretionen zu fliehen. „Du bist ohne Hoffnung, ohne Glauben, deshalb bist du verloren.“


Plötzlich legt sich der Wind, und das Feuer brennt. Alles ist still. Die majestätische Flammenruhe beruhigt deine Nerven. Das Knacken des glühenden Holzes ist das einzige Geräusch in deiner Nähe ...

Du bist sehr stolz und fühlst dich, als hättest du diese kalte und gefährliche Nacht aus eigener Kraft überlebt. Dein Mut wächst und du fängst an, ans Überleben zu glauben. Doch plötzlich überkommt dich ein Schauder.

Das Feuer erlischt scheinbar durch deinen Atemzug. Die Silhouette eines Mannes wird von der Glut deines einst summenden Lagerfeuers erleuchtet. Mit heiserer Stimme spricht der Mann.

„Haha. Sind wir hier ganz allein? Ich dachte, ER hält nie die Klappe! Du bist ein verdammter Feigling!“, schreit er gen Himmel. „Erbärmlich für ihn. Aber oh, so köstlich für mich … Dieser Geruch von Angst, der Anflug von Zweifel in deinem Herzen, die Hitze der Wut auf diesem hässlichen Gesicht. Gott hat dich wirklich verlassen. Ich bin deine einzige Hoffnung. Glaubst du immer noch, dass du diese Nacht allein überstehen kannst? Nimm meine Hand, und ich helfe dir.“ Klauen greifen nach deiner Brust.

Du denkst: Stimmt das? Hat Gott mich verlassen? Vielleicht hat dieser Fremde ja recht. Was hat Gott mir Gutes getan? Hier sitze ich, kämpfe, und er kann mir nicht helfen? FEIGLING! Du willst ihm die Hand schütteln, aber bevor du kannst, schnippt er mit den Fingern, und das Feuer brennt wieder. Doch der Mann ist nicht mehr da ...

Kicherndes Gemurmel in der Ecke, in der er stand. Du bist wie der Hirsch, der in der Schlinge des Jägers gefangen ist. Eine Gazelle, die zwischen den Kiefern eines einsamen Löwen feststeckt. Denn der Teufel hat auf der Lauer gelegen und auf Beute gewartet.



Was also sollen die Verlorenen tun, wenn keine Rettung zu finden ist? Was kann der Blinde sehen oder der Taube hören? Welche Weisheit spricht der Narr? Was kannst DU tun? Denn das Licht des Herrn ist der einzige Weg zur Sicherheit. Durch GOTT ist alles möglich. Durch den Herrn wird Feuer gespalten, die Erde wird beben und die Rinde der Bäume wird so kahl sein, wie du am Tag deiner Geburt warst. Kannst du sagen, dass du das glaubst? Natürlich nicht; denn der Teufel kommt nur zu denen, die nicht an den Herrn, unseren Vater, glauben. Der Teufel ist hinterlistig und sät Unglück in diejenigen unter euch, die nicht glauben. Aber du bist nicht allein, denn selbst der gefangene Hirsch kann durch Gottes Gnade dem Unglück entkommen. Die Gazelle kann mit genügend Mut noch treten und den Fängen des Zusammenbruchs entkommen. So kannst auch du der Ungerechtigkeit der Menschen entkommen. Aber nur durch GOTT ist das möglich. ALLES, WAS DU TUN MUSST, IST ZU GLAUBEN, DASS GOTT DICH RETTEN WIRD. Glaube daran, dass er dich gerettet hat, als er am Kreuz hing. Habe guten Glauben. Vertraue dem Herrn mit all deiner Kraft. Wende dich nicht von Gott ab. Er liebt dich, und es gibt Hoffnung für dich.


 
 
 

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